Matthias Kirschnereit - Klavier

Matthias Kirschnereit
- Klavier
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„Ein Ausdrucksmusiker par excellence, der mit seinem Klavierspiel die spezifisch deutsche Klavierkunst fortsetzt“. So hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung den Pianisten Matthias Kirschnereit einmal charakterisiert und damit die zahlreichen Facetten zusammengefasst, die Kirschnereits Spiel kennzeichnen. Frische und Inspiration zählen dazu, sowie seine atmende Phrasierungsweise, seine klare Artikulation und fein dosierte Agogik.

Der Interpret selbst drückt es schlichter aus: „Ich suche nach der menschlichen Botschaft“, sagt Kirschnereit. „Die Komponisten haben so vieles kodiert: Schmerz, Sehnsucht, Jubel, Triviales und Verzweiflung. Meine Bewunderung wächst, je vertrauter sie mir werden. Ich lebe, fühle und leide mit ihnen.“

Seit Jahrzehnten ist Kirschnereit, Jahrgang 1962, auf den Bühnen Deutschlands, Europas, Amerikas und Ostasiens präsent. Eine freundschaftliche Zusammenarbeit verbindet ihn u.a. mit der Camerata Salzburg und dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Münchener Kammerorchester und dem New City Philharmonic Orchestra Tokyo - und es kommen beständig Klangkörper dazu. Zu Kirschnereits Kammermusikpartnern zählen die Violinisten Christian Tetzlaff und Lena Neudauer, der Hornist Felix Klieser, die Klarinettistin Sharon Kam, der Cellist Daniel Müller-Schott, das Minguet Quartett und das Amaryllis Quartett.

In der Saison 2020/2021 bleibt Matthias Kirschnereit zudem seiner Leidenschaft für unbekanntere Werke treu und spielt mit dem Hessischen Rundfunk seine nächste CD u.a. mit Johann Nepomuk Hummels Klavierkonzert Nr. 2 in a-Moll ein. Zudem führt ihn eine große Rezital-Tour durch mehrere Metropolen Japans. Als Solist konzertiert Matthias Kirschnereit mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim, dem Orchester des Theater Vorpommern, mit dem Philharmonischen Orchester Bremerhaven, der Württembergischen Philharmonie Reutlingen dem Orquesta Gulbenkian in Marvão in Portugal. Beim Mendelssohn Festival Kempen folgen zahlreiche renommierte Musikerinnen und Musiker seinem Aufruf als Co-Kurator und Hauptakteur. Kammermusikalisch tritt Matthias Kirschnereit außerdem u.a. mit dem Carion Bläserquintett, dem Ensemble Resonanz, dem Cellisten Julian Steckel, der Violinistin Mira Tujakbajewa und dem Klenke Quartett auf.

https://www.matthias-kirschnereit.de/
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Matthias Kirschnereit - Füssen

Gemeinsam mit Julian Steckel (Violoncello)

Werke von Schumann, Schostakowitsch und Beethoven

Ort: Kaisersaal im Barockkloster St. Mang, Füssen

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Matthias Kirschnereit - Hamburg

Gemeinsam mit dem Carion Bläserquintett

Werke von Beethoven, Schostakowitsch und Ligeti

Ort: Sasel-Haus Hamburg

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Matthias Kirschnereit - Koblenz

Gemeinsam mit dem Carion Bläserquintett

Werke von Beethoven, Schostakowitsch und Ligeti

Ort: Rhein-Mosel-Halle Koblenz

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Matthias Kirschnereit - Berlin

Gemeinsam mit dem Carion Bläserquintett

Werke von Beethoven, Schostakowitsch und Ligeti

Ort: Fellehus Berlin

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Matthias Kirschnereit - Leipzig

Gemeinsam mit dem Carion Bläserquintett

Werke von Beethoven, Schostakowitsch und Ligeti

Ort: Alte Handelsbörse Leipzig

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Matthias Kirschnereit - Böblingen

Gemeinsam mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim

Beethoven - Klavierkonzert Nr. 2, B-Dur, op. 19

Ort: Sparkassenforum Böblingen

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Matthias Kirschnereit - Greifswald

Gemeinsam mit dem Orchester des Theater Vorpommern

Mozart - 27. Klavierkonzert in B-Dur KV 595

Ort: Theater Vorpommern Greifswald

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Matthias Kirschnereit - Stralsund

Gemeinsam mit dem Orchester des Theater Vorpommern

Mozart - 27. Klavierkonzert in B-Dur KV 595

Ort: Theater Vorpommern Stralsund

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Matthias Kirschnereit - Stralsund

Gemeinsam mit dem Orchester des Theater Vorpommern

Mozart - 27. Klavierkonzert in B-Dur KV 595

Ort: Theater Vorpommern Stralsund

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Matthias Kirschnereit - Bremerhaven

Gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester Bremerhaven

Grieg - Konzert für Klavier und Orchester a-Moll, op. 16

Ort: Stadttheater Bremerhaven

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Matthias Kirschnereit - Bremerhaven

Gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester Bremerhaven

Grieg - Konzert für Klavier und Orchester a-Moll, op. 16

Ort: Stadttheater Bremerhaven

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Matthias Kirschnereit - Stade

Gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester Bremerhaven

Grieg - Konzert für Klavier und Orchester a-Moll, op. 16

Ort: Stadeum Kultur- und Tagungszentrum Stade

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Matthias Kirschnereit - Mendelssohn Festival Kempen

Gemeinsam mit dem Amaryllis Quartett

Werke von Mendelssohn und Schumann

Ort: Paterskirche Kempen

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Matthias Kirschnereit - Mendelssohn Festival Kempen

Gemeinsam mit Lili Grigoryan (Klavier)

Werke von Mendelssohn u.a.

Ort: Paterskirche Kempen

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Matthias Kirschnereit - Mendelssohn Festival Kempen

Gemeinsam mit dem Ensemble Resonanz und Carlin Widmann (Violine)

Mendelssohn - Streichquintett Nr. 2 op. 87 (in einer Fassung für Streichorchester)
Mendelssohn - Konzert für Violine, Klavier und Streichorchester d-Moll

Ort: Paterskirche Kempen

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Matthias Kirschnereit - Harburg

Gemeinsam mit dem Ensemble Resonanz

Werke tbc

Ort: tbc

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Matthias Kirschnereit - Maulbronn

Gemeinsam mit dem Carion Bläserquintett

Werke tbc

Ort: Kloster Maulbronn

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Matthias Kirschnereit - Reutlingen

Gemeinsam mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen

Beethoven - Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur, op. 19

Ort: Stadthalle Reutlingen

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Matthias Kirschnereit - Marvão (PRT)

Gemeinsam mit dem Orquestra Gulbenkian

Beethoven - 5. Klavierkonzert op. 73 in Es-Dur

Ort: Centro de Artes e Espectáculos

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Matthias Kirschnereit - Schwiessel

Gemeinsam mit Mira Tujakbajewa (Violine)

Werke tbc

Ort: Schloss Schwiessel

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„Ein Ausdrucksmusiker par excellence, der mit seinem Klavierspiel die spezifisch deutsche Klavierkunst fortsetzt“. So hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung den Pianisten Matthias Kirschnereit einmal charakterisiert und damit die zahlreichen Facetten zusammengefasst, die Kirschnereits Spiel kennzeichnen. Frische und Inspiration zählen dazu, sowie seine atmende Phrasierungsweise, seine klare Artikulation und fein dosierte Agogik.

Der Interpret selbst drückt es schlichter aus: „Ich suche nach der menschlichen Botschaft“, sagt Kirschnereit. „Die Komponisten haben so vieles kodiert: Schmerz, Sehnsucht, Jubel, Triviales und Verzweiflung. Meine Bewunderung wächst, je vertrauter sie mir werden. Ich lebe, fühle und leide mit ihnen.“

Beim Notenstudium geht Kirschnereit streng analytisch vor – um sich im Moment der Aufführung der eigenen Intuition anzuvertrauen. Sein Kompass ist die innere Notwendigkeit, die Suche nach der idealen Phrase, genau so und nicht anders zu spielen. Vielleicht ist es diese Dringlichkeit jenseits universeller Klaviertugenden, die die Kritiker regelmäßig zu Lobeshymnen hinreißt. „Beinahe Horowitz’sche Qualitäten an Innigkeit“ attestierte ihm das Fono Forum, „Leidenschaft und Feinsinn“ der WDR. „Matthias Kirschnereit gelingt ein hinreißendes Seelenportrait des Komponisten“, schwärmte PIANONews.

Seit Jahrzehnten ist Kirschnereit, Jahrgang 1962, auf den Bühnen Deutschlands, Europas, Amerikas und Ostasiens präsent. Eine freundschaftliche Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Camerata Salzburg und dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Münchener Kammerorchester und dem New City Philharmonic Orchestra Tokyo, und es kommen beständig Klangkörper dazu. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen die Violinisten Christian Tetzlaff und Lena Neudauer, der Hornist Felix Klieser, die Klarinettistin Sharon Kam, der Cellist Daniel Müller-Schott, das Minguet Quartett und das Amaryllis Quartett.

Fast 40 Aufnahmen dokumentieren sein Schaffen, von der frühen Preisträger-CD des Deutschen Musikwettbewerbs im Jahr 1989, über die Gesamteinspielung sämtlicher Klavierkonzerte von Mozart zusammen mit den Bamberger Symphonikern unter Frank Beermann, bis zu dem 2019 erschienenen Album „Concertant“ mit sämtlichen Werken für Klavier und Orchester von Robert Schumann, zusammen mit dem Konzerthausorchester Berlin unter Jan Willem de Vriend. Im April 2020 erscheint sein neues Album „Beethoven Unknown“, auf dem er sich den bisher wenig beachteten Werken Ludwig van Beethovens widmet und die ihnen zugrunde liegenden Emotionen und Botschaften in seiner gewohnt feinfühligen und psychologischen Art und Weise offen legt und interpretiert.

In der Saison 2020/2021 bleibt Matthias Kirschnereit seiner Leidenschaft auch für unbekanntere Werke treu und spielt mit dem Hessischen Rundfunk und Berlin Classics seine nächste CD ein – unter anderem mit Johann Nepomuk Hummels Klavierkonzert Nr. 2 in a-Moll. Des Weiteren steht für Kirschnereit die Spielzeit im Zeichen einer großen Rezital-Tour durch mehrere Metropolen Japans. Als Solist konzertiert er zudem mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim in Böblingen, mit dem Orchester des Theater Vorpommern in Greifswald und Stralsund, mit dem Philharmonischen Orchester Bremerhaven, der Württembergischen Philharmonie Reutlingen und dem Orquesta Gulbenkian in Marvão in Portugal. Beim Mendelssohn Festival Kempen folgen zahlreiche renommierte Musikerinnen und Musiker seinem Aufruf als Co-Kurator und musikalischem Hauptakteur, wie etwa das Amaryllis Quartett, die Pianistin Lilit Grigorian, die Violinistin Carolin Widmann und das Ensemble Resonanz, mit denen er selbst auf der Bühne stehen wird. Kammermusikalisch tritt Matthias Kirschnereit außerdem mit dem Carion Bläserquintett in Hamburg, Koblenz, Leipzig und Maulbronn auf sowie mit dem Ensemble Resonanz in Harburg. Mit dem Cellisten Julian Steckel ist er beim Festival Vielsaitig in Füssen zu Gast, mit dem Klenke Quartett in Magdeburg und Weimar, mit der Violinistin Mira Tujakbajewa bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und zum Saison-Abschluss beim Festival Krzyzowa Music 2021 in Polen.

Schubert und Mendelssohn, Schumann und Brahms sind die Fixsterne an Kirschnereits Klavierhimmel. Genauso widmet er sich Werken von Mozart, Chopin oder Rachmaninow. Auch abseits des kanonischen Repertoires wandelt er; auf seinen bemerkenswert zahlreichen Gesamteinspielungen findet sich Unbekanntes bekannter Komponisten, etwa das rekonstruierte e-Moll-Klavierkonzert von Mendelssohn, für das er 2009 einen ECHO Klassik bekam. Händels sämtliche Orgelkonzerte hat er in eigenen Arrangements für Klavier aufgenommen. Und immer wieder präsentiert Kirschnereit echte Ausgrabungen, wie z. B. die Klavierkonzerte von Julius Röntgen.

Nicht nur sein Repertoireschwerpunkt weist Kirschnereit als einen in der deutschen Tradition wurzelnden Pianisten aus. Die Ahnenreihe seiner Lehrer reicht von Renate Kretschmar-Fischer über Conrad Hansen, Edwin Fischer und Martin Krause bis hin zu Franz Liszt. Doch will er sich darauf nicht festlegen lassen: „Auch Murray Perahia, Claudio Arrau, Bruno Leonardo Gelber und Sándor Végh haben mich, jeder auf seine Art, nachhaltig geprägt“, sagt Kirschnereit, „obgleich sie unterschiedlicher nicht sein könnten.“

Er hat keine Wunderkindlaufbahn absolviert, im Gegenteil: Er ist, wie er es ausdrückt, „auf den allerletzten Zug für eine Pianistenkarriere aufgesprungen“. Zwischen neun und 14 Jahren, in einem Alter, in dem andere bereits erste Wettbewerbserfahrungen sammeln, lebte er mit seinen Eltern in Namibia fernab der Ausbildungsmöglichkeiten, die es für den Pianistenberuf braucht. 1976 ging er ohne die Eltern nach Deutschland zurück und wurde Jungstudent bei Renate Kretschmar-Fischer an der Musikhochschule Detmold. „Es war ein Schock, zu sehen und zu hören, was meine Alterskollegen bereits alles spielen konnten“, erinnert er sich. Kirschnereit setzte alles auf eine Karte und ging ohne Abitur von der Schule ab. Wettbewerbserfolge, etwa beim Concours Géza Anda in Zürich, gaben ihm recht.

Längst gibt er seine Erfahrungen und Überzeugungen als Professor an der Hochschule für Musik und Theater Rostock an die nächste Musikergeneration weiter. Kirschnereit engagiert sich leidenschaftlich für die Initiativen „Rhapsody in School“ und das Kulturprojekt TONALi. Und mit dem handverlesenen Programm seiner „Gezeiten- konzerte“ lockt er seit 2012 ein stetig wachsendes Publikum in die Kirchen, Gutshäuser und Bibliotheken Ostfrieslands. Regelmäßig reisen Künstler vom Range eines Grigory Sokolov zu diesem „Festival unter Freunden“ an, wie Kirschnereit es nennt. Zugleich versteht er es als Gegengewicht zur musikalischen Eventkultur, die er mit amüsierter Distanz schon mal als „glamourösen Wanderzirkus“ tituliert.

Er selbst hat sich um seiner Arbeit in Rostock und Ostfriesland willen den scherzhaften Ehrentitel „Küstenpianist“ eingehandelt. Seinen Wohnort haben er und seine Familie in der Hafenstadt Hamburg, und auch in Fußballfragen hält er dem maritimen Norden in Grün-Weiß die Treue.

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© Neda Navaee / Maike Helbig

Matthias Kirschnereit - Robert Schumann "Kinderszenen op. 15 No. 7 - Träumerei"

Matthias Kirschnereit - Sergei Rachmaninow "Prelude in B flat major op. 32 No. 2"

Matthias Kirschnereit - Claude Debussy "Images 1re Serie - I. Reflets dans l'eau"

Matthias Kirschnereit - Domenico Scarlatti "Sonata in D minor (L.366)"

Beethoven Unknown

Werke für Klavier solo von Ludwig van Beethoven

Label: Berlin Classics
LC: LC06203
Vertrieb: Edel:Kultur
EAN: 885470014098
VÖ: 03.04.2020